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Laborumzüge: Mit dieser Checkliste geht garantiert nichts schief

Laborumzüge

Ein Umzug ist nie eine einfache Sache, ein Firmenumzug schon gar nicht. Aber was, wenn ein ganzes Labor den Standort wechselt? Ohne gute Planung funktioniert das einfach nicht. Denn hier müssen sensible Geräte transportiert werden, hygienische Standards gilt es einzuhalten. Das können nur Spezialisten leisten, die dafür eigens entwickelte Verpackungsmaterialien zur Verfügung haben, mit Präzision arbeiten und das entsprechend geschulte Personal zur Hand haben. Neben dem feinfühligen Umgang mit Gerätschaften und Materialien liegt das Augenmerk auf dem Zeitplan – denn ein Ausfall im Labor bedeutet grundsätzlich finanziellen Verlust. Zeitdruck und sensible Geräte – das ist eine Herausforderung.

Unsere Checkliste für Ihren Laborumzug: Organisieren Sie Transport und Aufbau

Gute Planung ist alles: Ein Laborumzug will gut vorbereitet sein. Kühlgeräte, optisches Gerät, vor allem optische Tische, sensible Materialien und Organismen ziehen mit um. Viele Geräte reagieren nicht nur auf klimatische Veränderungen sensibel, sondern auch auf Transport und Erschütterungen. Detaillierte Angaben zu den zu transportierenden Gütern und Geräten, deren Größe und Gewicht und mehr stellen sicher, dass beim Umzug selbst alles glatt über die Bühne geht.

Laborumzug Checklistenpunkt #1: Vollständige Montageanschrift

Neben Postleitzahl und Ort der Montageanschrift sind Straße und genaues Gebäude wichtig. Bei einem Laborumzug müssen allerdings oft schwere Geräte moniert werden. Das übernimmt auf Wunsch des Kunden oder der Kundin das Umzugsunternehmen. Deshalb sind auch Angaben zur Etage im Gebäude und natürlich zur Labornummer wichtig: Laborumzüge betreffen mehr als einen Raum. Meist handelt es sich um mehrere Labore, die über verschiedene Räume verteilt sind. Und da muss natürlich jedes Gerät wieder den richtigen Platz finden.

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Laborumzug Checklistenpunkt #2: Angaben zur Kontaktperson

Wer ein Labor umzieht, kennt das Labor. Gegenstände, Geräte, Materialien und Besonderheiten sind den Laborbetreibern vertraut, dem Umzugsunternehmen dagegen nicht zwangsläufig. Und das ist auch bei Umzugsunternehmen der Fall, die auf Laborumzüge spezialisiert sind. Während des Umzugs kommen Fragen auf. Vielleicht muss auch in letzter Minute noch etwas geklärt werden. Deshalb benötigt das Umzugsunternehmen eine feste Kontaktperson, die als Ansprechpartner dient. Üblicherweise werden Name und Vorname, Bestellnummer und Telefonnummer der Kontaktperson angegeben. Laborumzüge verlaufen natürlich modern – eine E-Mail-Adresse der Kontaktperson erleichtert die Kommunikation ebenfalls.

Laborumzug Checklistenpunkt #3: Spezielle Angaben zum Montageort

Damit der Laborumzug wirklich im Zeitplan vonstattengeht, müsste das Umzugsunternehmen eigentlich im Vorfeld den Montageort inspizieren und einen genauen Lageplan erstellen. Aus Kostengründen passiert das natürlich nicht. Man verlässt sich in diesem Punkt auf die Angaben des Kunden oder der Kundin. Wichtig zu wissen sind Details wie der vorhandene Platz am Montageort (Kann ein Transporter dort parken?) und die Art des Anfahrtswegs zum Gebäude (idealerweise asphaltiert). Da insbesondere größeres Laborgerät wie ein Optischer Tisch nicht zerlegt werden kann, sind die Türmaße noch interessant: Entspricht die Eingangstür einer Standardtür oder ist sie schmaler?

Soll das Labor in ein über dem Erdgeschoss liegendes Stockwerk umgezogen werden, müssen schwere Geräte und Gegenstände in die Höhe gehoben werden. Ein im Gebäude vorhandener Aufzug erleichtert diese Arbeit. Ist dann auch noch bekannt, welches Maximalgewicht dieser Aufzug erlaubt, ist das ideal. Gibt es keinen Aufzug und sind die Türen zu schmal, müssen gegebenenfalls andere Möglichkeiten des Transports gefunden werden. Hebebühnen oder Kräne stellen Möglichkeiten dar, die das Umzugsunternehmen im Vorfeld in Betracht ziehen muss.

Hindernisse auf dem Weg zum Labor können den Zeitplan durcheinander bringen und den Transport behindern. Sie sollten bekannt sein, damit sie umgangen werden können. Laborumzüge erfordern aber eben manchmal Umwege.

Laborumzug Checklistenpunkt #4: Situationsskizze des Labors

Wie sieht der Montageort des Labors genau aus? Gibt es dort bereits Mobiliar? Wenn ja – welches? Damit die Geräte und Gegenstände alle vor Ort montiert und untergebracht werden können, muss die Situation am Montageort so genau wie möglich bekannt sein. Eine Skizze bietet sich an, idealerweise sind auch Maßangaben enthalten. In dieser Skizze sollten die Aufstellungsorte der umziehenden Geräte bereits kenntlich gemacht werden. Besonders wichtig ist, dass ein Platzhalter den Aufstellungsort des neuen optischen Tischs markiert. Wie sieht der Untergrund hier aus? Ist der Boden eben, oder müssen Unebenheiten vor Aufstellung der Geräte ausgeglichen werden? Genaue Angaben zur Bodenbeschaffenheit sind also auch nötig. Denn nach Ablauf des Laborumzugs soll das Labor so schnell wie möglich wieder voll einsatzbereit sein.

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Laborumzug Checklistenpunkt #5: Ihr gewünschter Montagetermin-Zeitraum

Laborumzüge werden zwar minutiös geplant. Aber ein paar Unwägbarkeiten bleiben eben doch immer. Das ist normal – weder die Verkehrslage, noch Wetterbedingungen und ähnliche Rahmenbedingungen lassen sich genau kalkulieren. Deshalb wird für den Montagetermin beim Laborumzug ein Zeitraum angegeben, in dem der Laborumzug vonstattengeht. Wie groß dieser Zeitrahmen ausfällt, muss im individuellen Fall festgelegt werden. Üblicherweise werden Datum und Uhrzeit vertraglich festgehalten. Günstige Zeitfenster für Laborumzüge sind Abend- und Nachtstunden sowie das Wochenende. Denn bei einer derartigen Planung lassen sich die finanziellen Ausfälle durch den Umzug minimieren.

Fazit: Mit guter Planung ist auch der Laborumzug kein Problem

Planung, Projektierung, Betreuung und Durchführung des Laborumzugs beginnt mit der Ausarbeitung des Konzepts. Alle Schritte bis hin zum zeitlichen Rahmen sollten genau festgehalten werden, damit der Laborumzug auch wirklich reibungslos verlaufen kann. Dafür ist eine gute Kommunikation wichtig, die idealerweise schon im Vorfeld aufgebaut wird. Mögliche Hindernisse, Schwierigkeiten wie zu schmale Korridore, zu enge Treppenhäuser und fehlende Aufzüge sollten von Anfang an mitgedacht werden – so stehen am Umzugstags die nötigen Lösungen parat. Bei Laborumzügen werden in der Regel eigens entwickelte Spezialverpackungen für das technische Gerät benötigt. Der Transport von Kühlgütern und Gefahrgütern verlangt besondere Expertise. Geltende Richtlinien müssen insbesondere bei Gefahrgut bekannt sein und eingehalten werden. Es obliegt dem Kunden oder der Kundin, einen entsprechend spezialisierten Spediteur zu beauftragen. So zumindest die gesetzliche Lage.

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